Presseerklärungen


04.10.2019
TH Köln startet Semesterarbeiten zum historischen Funkhaus in Raderthal

Etwa 30 Studentinnen und Studenten der Technischen Hochschule Köln haben Semesterarbeiten zur Umgestaltung des denkmalgeschützten historischen Funkhauses in Raderthal in Angriff genommen. Die Arbeiten werden vom Direktor des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege der Fakultät für Architektur an der TH Köln, Prof. Dr. Norbert Schöndeling, vergeben und betreut. Im Rahmen der Arbeiten sollen bis März 2020 Entwürfe für eine denkmalnahe Nutzung des 1927 unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer errichteten Gebäudes als Radio- und Medienmuseum entstehen. 

Das „Netzwerk Radiomuseum ins Funkhaus“, in dem mehrere Vereine mit Sammlungen von historischen Radiogeräten sowie Bürgervereine und Einzelpersonen die Idee unterstützen, möchte auf der Grundlage der Studentenentwürfe ein Investitions- und Betriebskonzept erstellen, mit dem öffentliche und Stiftungsmittel für den Erhalt und Umbau des Gebäudes eingeworben werden sollen (siehe https://radiomuseuminsfunkhaus.de). Im Anschluss an eine Gebäudebegehung (siehe Foto) fand ein Kolloquium statt, an dem neben den Studierenden Prof. Dr. Norbert Schöndeling, Vertreter des Netzwerkes, sowie Andreas Waschk und Teresa Steinnus von der Explorado-Group teilnahmen. Die Explorado- Group betreibt das Odysseum in Köln-Kalk und das Kindermuseum in Duisburg. 

Andreas Waschk erklärte: „Wir wollen gerne als professionelle Betreiber von Publikumseinrichtungen den Studenten bei der Entwicklung kreativer Ideen für die Umbauplanung des Gebäudes behilflich sein.“ Prof. Dr. Norbert Schöndeling sagte: „Ich freue mich, dass mit dem Projekt „Radiomuseum ins Funkhaus“ eine konkrete und realistische Planung als Semesterarbeit im Rahmen des Architekturstudiums angeboten werden kann. Wir helfen damit gerne dem Netzwerk beim Erhalt des historischen Gebäudes“. Netzwerksprecher Andreas Henseler äußerte: „Wir wollen die Studenten bei ihren Arbeiten begleiten und freuen uns im nächsten Frühjahr auf viele verschiedene Ideen.“ 

gez. Andreas Henseler

Prof. Dr. Schöndeling (Zweiter von links),Studierende der TH Köln und Mitglieder des Netzwerkes vor dem historischen Funkhaus in Raderthal

30.08.2019
Einladung zum Tag des offenen Denkmals

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Tag des offenen DenkmalsSamstag 7. September 2019, 11.00 Uhr
werde ich eine Führung durch das historische WERAG-Funkhaus in der Hitzeler Straße 125 in Raderthal durchführen.

Im Rahmen meines Vortrages werde ich auf die Geschichte des Gebäudes und der historischen Sendeanlage ebenso eingehen wie auf die Bemühungen des Netzwerks „Radiomuseum ins Funkhaus“ zur denkmalnahen Nutzung des leerstehenden städtischen Gebäudes.
Nachdem Architekturstudenten der TH Köln eine „Bauaufnahme“, d.h. eine digitale Vermessung durchgeführt haben, sollen im kommenden Wintersemester Entwürfe für eine museale Nutzung des Gebäudes entstehen.

Der Termin ist in der offiziellen Broschüre der Stadt Köln zum Tag des offenen Denkmals angekündigt auf Seite 102 (siehe Anhang). Die Broschüre liegt in öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus.

11.06.2019
TH-Studierende vermessen historisches Sendegebäude in Raderthal

In der Pfingstwoche wurde von einer Gruppe Masterstudierender der TH Köln (Rosa Welsch, Marcel Britz, Stefan Hillmann, Nicolas Flier und Muriel Tekath) am historischen Sendegebäude der WERAG (Westdeutsche Rundfunk AG) eine „Bauaufnahme“ durchgeführt. Dabei wurde mit einem modernen 3D-Laserscanner die Gebäudestruktur digital erfasst.

Unter der Koordination von Jost-Michael Broser vom Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege der TH Köln erfolgten die notwendigen Arbeiten, die interdisziplinärer Studienbestandteil als so genanntes „Wahlmodul“ des Architekturstudiums sind. Broser sagte: „Die Bauaufnahme und ihre digitalen Daten bilden die Grundlage für alle weiteren Planungen für zukünftige Umbauten des Gebäudes“.

Prof. Dr. Norbert Schöndeling, der Leiter des vorgenannten Instituts, erklärte, man wolle der Stadt Köln als Eigentümerin die von den Studenten erstellten Unterlagen zur Verfügung stellen.

Das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ (ein Zusammenschluss mehrerer Vereine, siehe https://radiomuseuminsfunkhaus.de) setzt sich dafür ein, in dem 1926 auf Initiative Konrad Adenauers errichteten Sendegebäude das derzeit im Dellbrück befindliche Radiomuseum Köln unterzubringen. „Das seit zwei Jahren leerstehende Gebäude Ensemble würde damit einer denkmalnahen Nutzung zugeführt“, sagt Andreas Henseler vom Netzwerk.

Als nächster Schritt ist vorgesehen, im Rahmen einer Semesterarbeit, die von Prof. Dipl.-Ing. Eva-Maria Pape (ebenfalls TH Köln) ausgeschrieben wird, Ideen für den erforderlichen Umbau des Hauses für Museumszwecke zu entwickeln. Diese dienen dann als Grundlage für ein Ausstellungskonzept des zukünftigen Museums, für das der Betreiber des Odysseums, Andreas Waschk, seine Mitarbeit angekündigt hat.

Sobald dies alles vorliegt – etwa im Frühjahr 2020 – planen die „Netzwerker“, öffentliche und private Mittel für die nötigen Investitionen zu akquirieren. Die Betriebskosten für das Radiomuseum sollen zum Teil über eine unentgeltliche Gebrauchsüberlassung des Gebäudes durch die Stadt Köln aufgebracht werden – darüber müsste zu gegebener Zeit der Rat entscheiden.

gez. Andreas Henseler


01.09.2018
Radioverein und Anwohnerinitiative gründen mit Experten Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“

Auf dem Treffen des Vereins Radiomuseum Köln und der Anwohnerinitiative Englische Siedlung, zu dem Peter Funk (Vorsitzender der Freien Wähler Köln) am alten historischen Sendehaus in Raderthal eingeladen hatte, gründete sich das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“. Es will sich für den Umzug des Radiomuseums (derzeit in Dellbrück untergebracht, siehe Anhang) in das ehemalige Sendehaus der WERAG (Vorläufer des WDR) einsetzen. Das Gebäude gehört der Stadt Köln und steht seit längerer Zeit leer.

Zu den Unterstützern gehören Dr. Ulrich Krings (ehemaliger Stadtkonservator), Wolfgang Hippe (Bürgerfunker und Publizist) und Andreas Henseler (Beigeordneter der Stadt Köln a.D.). Letzterer wurde zum Sprecher und Koordinator des Netzwerks berufen. Henseler: „Nachdem ich bei der Errichtung von zwei Museen in Köln mitwirken durfte, dem Sportmuseum und dem Odysseum, will ich jetzt mithelfen, das Radiomuseum ins historische Funkhaus zu bringen“.

Mitglieder des Netzwerks vor dem historischen Funkhaus