Presseerklärungen


11.06.2019
TH-Studierende vermessen historisches Sendegebäude in Raderthal

In der Pfingstwoche wurde von einer Gruppe Masterstudierender der TH Köln (Rosa Welsch, Marcel Britz, Stefan Hillmann, Nicolas Flier und Muriel Tekath) am historischen Sendegebäude der WERAG (Westdeutsche Rundfunk AG) eine „Bauaufnahme“ durchgeführt. Dabei wurde mit einem modernen 3D-Laserscanner die Gebäudestruktur digital erfasst.

Unter der Koordination von Jost-Michael Broser vom Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege der TH Köln erfolgten die notwendigen Arbeiten, die interdisziplinärer Studienbestandteil als so genanntes „Wahlmodul“ des Architekturstudiums sind. Broser sagte: „Die Bauaufnahme und ihre digitalen Daten bilden die Grundlage für alle weiteren Planungen für zukünftige Umbauten des Gebäudes“.

Prof. Dr. Norbert Schöndeling, der Leiter des vorgenannten Instituts, erklärte, man wolle der Stadt Köln als Eigentümerin die von den Studenten erstellten Unterlagen zur Verfügung stellen.

Das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ (ein Zusammenschluss mehrerer Vereine, siehe https://radiomuseuminsfunkhaus.de) setzt sich dafür ein, in dem 1926 auf Initiative Konrad Adenauers errichteten Sendegebäude das derzeit im Dellbrück befindliche Radiomuseum Köln unterzubringen. „Das seit zwei Jahren leerstehende Gebäude Ensemble würde damit einer denkmalnahen Nutzung zugeführt“, sagt Andreas Henseler vom Netzwerk.

Als nächster Schritt ist vorgesehen, im Rahmen einer Semesterarbeit, die von Prof. Dipl.-Ing. Eva-Maria Pape (ebenfalls TH Köln) ausgeschrieben wird, Ideen für den erforderlichen Umbau des Hauses für Museumszwecke zu entwickeln. Diese dienen dann als Grundlage für ein Ausstellungskonzept des zukünftigen Museums, für das der Betreiber des Odysseums, Andreas Waschk, seine Mitarbeit angekündigt hat.

Sobald dies alles vorliegt – etwa im Frühjahr 2020 – planen die „Netzwerker“, öffentliche und private Mittel für die nötigen Investitionen zu akquirieren. Die Betriebskosten für das Radiomuseum sollen zum Teil über eine unentgeltliche Gebrauchsüberlassung des Gebäudes durch die Stadt Köln aufgebracht werden – darüber müsste zu gegebener Zeit der Rat entscheiden.

gez. Andreas Henseler


01.09.2018
Radioverein und Anwohnerinitiative gründen mit Experten Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“

Auf dem Treffen des Vereins Radiomuseum Köln und der Anwohnerinitiative Englische Siedlung, zu dem Peter Funk (Vorsitzender der Freien Wähler Köln) am alten historischen Sendehaus in Raderthal eingeladen hatte, gründete sich das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“. Es will sich für den Umzug des Radiomuseums (derzeit in Dellbrück untergebracht, siehe Anhang) in das ehemalige Sendehaus der WERAG (Vorläufer des WDR) einsetzen. Das Gebäude gehört der Stadt Köln und steht seit längerer Zeit leer.

Zu den Unterstützern gehören Dr. Ulrich Krings (ehemaliger Stadtkonservator), Wolfgang Hippe (Bürgerfunker und Publizist) und Andreas Henseler (Beigeordneter der Stadt Köln a.D.). Letzterer wurde zum Sprecher und Koordinator des Netzwerks berufen. Henseler: „Nachdem ich bei der Errichtung von zwei Museen in Köln mitwirken durfte, dem Sportmuseum und dem Odysseum, will ich jetzt mithelfen, das Radiomuseum ins historische Funkhaus zu bringen“.

Mitglieder des Netzwerks vor dem historischen Funkhaus