Das Netzwerk


Das Radiomuseum ist derzeit im Gebäude 32 des Leskan-Parks auf dem ehemaligen Werksgelände von Total Walter in Dellbrück untergebracht. Der Träger des Museums, die Fördergesellschaft RadioMuseum e.V., verfügt über 4.000 Exponate. Dazu gehören früheste Geräte wie Detektor-Empfänger aus den 20er Jahren, aber auch ausgefallene moderne Transistorradios. Die Formenvielfalt des den Zeitgeschmack repräsentierenden Designs der Radiogeräte dokumentiert die Geschichte einer heute noch wichtigen Kommunikationstechnik. Die Sammlung stellt für den historisch gewachsenen Sendestandort Köln eine einzigartige kulturelle Institution dar.
http://www.radiomuseum-koeln.de

In der Hitzeler Straße (Raderthal) befindet sich das unter Denkmalschutz stehende historische Sendegebäude der Westdeutschen Rundfunk AG (WERAG), der Vorläuferin des heutigen WDR. Konrad Adenauer hatte den Sender, der neben dem Gebäude eine nicht mehr existierende Sendeantenne mit zwei 80 m hohen Tragmasten besaß, nach Köln geholt. Derzeit steht das im Eigentum der Stadt Köln befindliche Gebäude leer und ist renovierungsbedürftig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Köln-Raderthal

Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, das Radiomuseum im historischen Funkhaus unterzubringen. Damit würde dieses markante Gebäude wieder einer ursprungsnahen Nutzung zugeführt. Diesem Ziel hat sich ein Netzwerk von Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen verschrieben, welches die notwendigen Schritte mit der Stadt Köln, Stiftungen, Institutionen und öffentlichen Zuwendungsgebern gehen will. Dazu gehören neben der Fördergesellschaft RadioMuseum e.V., dem ADDX e.V. (Assoziation deutschsprachiger Kurzwellenhörer) der Anwohnerinitiative Englische Siedlung, dem Bürgerverein Raderberg und Thal und den Freien Wählern Köln auch die Einzelpersonen Wolfgang Hippe (Bürgerfunker und Publizist), Dr. Ulrich Krings (ehemaliger Stadtkonservator und stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbands Köln des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.), Dr. Martin Stankowski (Historiker und Publizist), Wolfgang Schmitz (Hörfunkdirektor des WDR a.D.), Hermann Rheindorf (Journalist), Gregor Wensing (Arzt im Ruhestand, Rheinischer Sammlerkreis) und Andreas Henseler (Beigeordneter der Stadt Köln a.D.).

Das Netzwerk traf sich gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn aus der Englischen Siedlung erstmals am Freitag, dem 31. August 2018, um sich zu konstituieren und die weiteren Schritte für das Vorhaben zu diskutieren. Federführend gegenüber eventuellen Zuwendungsgebern und der Stadt Köln wird der Förderkreis RadioMuseum e.V. mit seiner Vorsitzenden Karin Lange auftreten.
Zum Sprecher und Koordinator des Netzwerks wurde Andreas Henseler bestimmt. Als nächste Schritte sind geplant: die Kontaktaufnahme mit der Stadt Köln geplant, die Einrichtung einer Website, ein Newsletter für die Unterstützer und regelmäßige Koordinierungstreffen.

Rückfragen an Andreas Henseler,
Tel. 0221 / 38 67 86; mail: andreas.henseler@netcologne.de